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Anne Hütter

Wer bin ich?

Ich heiße Anne Hütter, bin 1970 in Brebach-Fechingen geboren und aufgewachsen in Klarenthal. Ich bin seit 2024 verwitwet und habe zwei erwachsene Söhne.

Was mache ich?

Nach dem Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in Freiburg im Breisgau und dem Schulreferendariat in Saarbrücken habe ich 15 Jahre an der Grundschule Fürstenhausen unterrichtet und bin seit 2011 Lehrerin an der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule im Warndt. Seit 2001 bilde ich als Fachleiterin evangelische Religionslehrende für die Grundschule und die Sekundarstufe 1 aus.

Meine Lieblingsthemen dabei sind die biblische Didaktik und das theologische Gespräch.

Was interessiert mich außerdem?

Über meine Lehrtätigkeit hinaus arbeite ich mit bei der Suche nach neuen Formen eines in Gemeinschaft gelebten Glaubens. Zur Zeit sind es wöchentliche Morgenimpulse für die Jugendlichen meiner Schule, die Übungen des Innehaltens, Wahr-Nehmens und der freundlichen Gemeinschaft sind.

Die Liebe zur Literatur und zur Bildenden Kunst gehören zu mir. Christa Wolf hat mich als sehr junge Erwachsene zum ehrlichen Blick auf mich selbst angeleitet. Die Maler und Grafiker der Klassischen Moderne sind mit ihren Bildern für mich ein Spiegel der Welt und des Menschen. Ich hab‘ eine Jahreskarte fürs Museum.

Was ist mein Lieblingsvers aus der Bibel und warum?

Das ist seit langem der Satz „Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat“ aus Matthäus 6,34. Kommentiert wird er für mich oft auch durch den Gedanken von Janusz Korczak, an der Gegenwart nicht schuldig zu werden, indem man nicht das Morgen auch schon mit erledigen will. Es entlastet mich am Abend, mir vor Augen zu führen, was ich HEUTE getan habe. Alles kommt zur Ruhe, denn der heutige Tag mit seinen Herausforderungen und Freuden, seinem Schmerz und seinem Trost ist erfüllt und gemeistert. Aus dem Zurücklegen in Gottes Hand kommt eine Pause, in der ich Kraft für morgen bekomme.