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Freude schenken

Morgen ist im Saarland der erste Ferientag und für viele beginnt der Weihnachtsurlaub. Ich liebe dieses Gefühl: Es ist, als würde jemand heimlich den Pausenknopf drücken. Endlich mal wieder lange frühstücken, ohne „Beeil dich, wir müssen los!“ Endlich Zeit, um die letzten Plätzchenreste zu vertilgen, winterliche Ausflüge zu machen – oder einfach mal gar nichts zu tun.
Mein Vorhaben für diese Woche? Gemeinsame Zeit mit herzlichen Momenten und: Gelassenheit statt Hektik.

Und ja – einkaufen muss man trotzdem. Aber ich hab mir fest vorgenommen: Ich stell mich an die Supermarktkasse mit einem breiten Lächeln. Denn nicht alle haben Ferien, viele schuften gerade im größten Vorweihnachtschaos. Und ich bin mir sicher: genau da können ein Lächeln und freundliches Wort Wunder wirken. Ein kleines „Danke, dass Sie heute da sind“ oder ein „Kein Stress, ich hab Zeit“. Wertschätzung fühlt sich schließlich für alle gut an – für die, die sie hören, und für die, die sie schenken.

Vier Kerzen brennen heute. Weihnachten ist zum Greifen nah.
Vielleicht wird diese letzte Adventswoche ja genau deshalb besonders schön: Weil wir einander ein bisschen Licht schenken – mitten im Trubel, mitten im Alltag. Und ganz ohne Schlange-stehen-Frust.