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Die Natur des christlichen Glaubens ist die Liebe

Harte Zeiten.

Verteilungskämpfe in der großen Weltpolitik: Die Einfluss-Sphären werden neu zugeschnitten und brutal durchgesetzt. Ich denke an den Ukraine-Krieg, die Situation in Venezuela, das Säbelrasseln in der Straße von Taiwan oder die Grönland-Frage.

Auch in unserer deutschen Gesellschaft gibt es Verteilungskämpfe: Mindestlohn, Tarifabschlüsse, Sicherung von Arbeitsplätzen, Kürzung von Sozialleistungen.

Wenn der Kuchen kleiner wird, werden auch die Stückchen kleiner, die ich verteilen kann. Das scheint eine Art Naturgesetz.

Ich bin froh, dass Jesus gegen dieses vermeintliche Naturgesetz das Gebot der Liebe setzt.

„Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Wer sich um die kümmert, die nichts haben, dient Gott.

Diese Art von Gottesdienst dürfen wir auf keinen Fall vergessen. Diese „Kultur der Nächstenliebe“ bildet den Menschen und gestaltet die Welt.

Also: Vergessen wir die nicht, die ganz unten stehen. Denn auch sie sind Menschen und dürfen nicht „tot geteilt“ werden. Gerade weil Verteilungskämpfe zur Natur der Sache gehören.

Die Natur des christlichen Glaubens aber ist die Liebe.