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Damit es „Klick“ macht

Wenn sich bei mir was ändern soll brauche ich manchmal einen Tritt in den Hintern. Ein guter Freund von mir hatte mich schon lange auf meine ungesunde Ernährung hingewiesen. Und nun sitze ich in der Arztpraxis und die nette Ärztin schaut sich meine Blutwerte an. Zu hoher Blutzuckerwert. Auf einmal geht’s um Altersdiabetes. Mein Opa und mein Vater hatten sie – und ich bin auf dem besten Weg dahin. Also Nahrung umstellen auf Vollkorn und Limonade, Bier und Süßigkeiten weglassen. Und siehe da – nach 3 Monaten sind die Werte wieder normal.

Ich hatte eben erst den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern gebraucht. Ganz ähnlich wie König David aus dem Alten Testament.

Erst begeht er Ehebruch und dann noch einen Mord, als er merkt, dass die Frau schwanger ist. David denkt, dass merkt keiner.

Doch Gott schickt ihm einen Mann namens Natan vorbei. Der erzählt David eine Geschichte. Ein Mann mit vielen Schafen hat einem Armen sein einziges Schaf weggenommen – und David ist empört.

Wer ist der Mann, sag mir seinen Namen! Du David, du bist der Mann – und dann macht es „Klick“ bei ihm – er erkennt, was wer getan hat und fleht Gott an, ihm zu vergeben.

Solche Kritik wie die von Natan fällt übrigens nicht vom Himmel – sie begegnet uns durch Menschen – Freunde oder auch mal Leute, die uns nicht so nahe stehen. Kritik muss geprüft werden. Manche trifft den Nagel auf den Kopf, andere hat nur ein Fünkchen Wahrheit.

Doch manche Kritik ist tatsächlich wie die von Natan – Kritik, die Gott uns schenkt, damit es „Klick“ macht.