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Sleep better

Sie heißen Sleep-better, Dream-On oder Nature-sound-relax-and-sleep: Apps, die einem beim Schlafen helfen sollen.

Nicht einschlafen, nicht durchschlafen, nachts im Haus herumgeistern und sich dann morgens wie gerädert fühlen –

in den USA werden Schlafstörungen bereits als ernst zu nehmende Gefahr für die nationale Gesundheit eingeschätzt.

Kann schon sein, dass Schlafstörungen wirklich zunehmen. Klar ist aber auch, dass das Problem gehyped wird. Logisch, lässt sich doch viel Geld damit verdienen.

Es gibt zwei Grund-Ansätze für die Schlaf-Apps. Entweder spielen sie Geräusche ab, die als angenehmen und beruhigend empfunden werden. Waldrauschen, Bachgemurmel – solche Sachen. Oder sie zeichnen die Schlafphasen auf, analysieren sie und geben einem morgens Tipps für einen optimierten Schlaf. Und natürlich lassen sich die beiden Grundansätze auch kombinieren.

So oder so, für mich klingt das alles nach zusätzlichem Stress. Und Stress, das weiß jeder, ist der größte Feind des Schlafes.

Die Freundin des Schlafes ist die Ruhe. Äußere und innere Ruhe.

Das mit der äußeren Ruhe ist nicht so schwer: Bis auf einen traditionellen Wecker alles aus dem Schlafzimmer verbannen, was den Schlaf stören könnte; auch und vor allem das Smartphone.

Und für die innere Ruhe hat sich für mich eine ganz andere App bewährt: Die Bibel. Nicht, dass ich die Bibel abends lese und irgendwann erschöpft einschlafe. Sondern weil die Bibel von der großen Einladung Gottes redet, aus dem Vertrauen heraus zu leben und mein Leben zu gestalten. Das ist das Geheimnis der inneren Ruhe.

In einem Psalm der Bibel klingt das so:

In aller Frühe steht ihr auf und arbeitet bis tief in die Nacht;

mit viel Mühe bringt ihr zusammen, was ihr zum Leben braucht.

Doch den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf!