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Hilfe für Assyrer

Wie geht es eigentlich zurzeit den Menschen in Syrien? Welche Wunden hat dieser Bürgerkrieg hinterlassen? Was wir in den Nachrichten an Bildern sehen, lässt uns so ein bisschen ahnen, wie schwierig es ist, in einem so zerstörten Land zu leben.

Was mir jedoch das Herz bricht, ist die Situation der Assyrer in diesem Land. Die Assyrer sind eine der ältesten christlichen Kulturen. Sie hatten sich, nachdem sie aus der Türkei vertrieben wurden, im Norden Syriens am Chabour-Fluss eine neue Heimat aufgebaut. 34 christliche Dörfer sind entlang des Flusses entstanden. 250.000 Menschen lebten dort.

Doch dann kam der Bürgerkrieg und für die Assyrer begann wieder eine grausame Verfolgung. Heute leben an dem Fluss noch 700 Assyrer, die meisten von ihnen waren Geiseln des IS, Frauen und Kinder. Tausende Assyrer sind umgebracht worden. Die Dörfer sind weitgehend zerstört und was noch übrig ist, wird jetzt geplündert und verbrannt.

Eine Gruppe dieser Menschen hat im Saarland Zuflucht gefunden. In einem Hilferuf haben sie sich an unsere Landesregierung gewandt. Es geht konkret darum, 400 Menschen zu retten.

Als Christ, der hier in aller Freiheit leben darf, kann ich nur hoffen und beten, dass bald eine Lösung gefunden wird. Dabei freue ich mich, dass die Assyrer im Saarland mit ihrem Hilferuf nicht auf taube Ohren gestoßen sind. Danke an alle, die hier mit beten und bereit sind zu helfen.