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Als Christ bin ich Optimist

Ich kenne Menschen, für die Ihr Glas immer halb-leer ist statt halb-voll. Bei der Analyse
einer Situation sehen sie immer nur die Risiken: Was da alles schief laufen kann?!! Sollte ich
es nicht besser gleich ganz lassen? Doch, oder? Das Risiko ist einfach viel zu hoch!

Im Einzelfall können solche Gedanken ja absolut sinnvoll sein. Problematisch wird es
allerdings, wenn das halb-leere Glas zur grundsätzlichen Lebens-Haltung wird. Denn diese
Art von Pessimismus verhindert nahezu jede Aktion und Lebensfreude.

Der Psychologe Christian Respondek hat einmal gesagt:
Pessimisten machen aus Möglichkeiten Schwierigkeiten.
Optimisten machen aus Schwierigkeiten Möglichkeiten.

Damit leugnen Optimisten die „Schwierigkeiten“ die Risiken, ja gar nicht. Ganz im
Gegenteil. Sie werden benannt und bewertet. Aber Optimisten rechnen auch damit, dass diese
Schwierigkeiten überwindbar sind; und deshalb suchen Optimisten nach Lösungen und
Wegen. Sie bauen aus den Steinen, die ihnen im Weg liegen, Brücken.

Als Christ habe ich gute Voraussetzungen dafür, Optimist zu sein. Ich vertraue darauf, dass es
immer einen Weg für mich gibt. Selbst aus der aussichtslosesten Situation.
Am Beispiel Jesu hat Gott es vorgemacht: Der Lebensweg seines Sohnes hat ihn in eine
scheinbar ausweglose Situation, ans Kreuz, in den Tod geführt.
Aber in der Auferweckung Jesu von den Toten hat Gott die entscheidende Brücke gebaut.
Nämlich die Brücke vom Tod ins Leben. Ich glaube: So, wie es für Jesus diese rettende
Brücke gab, wird sie auch für mich offen stehen.

Klar, bis es soweit ist, muss ich wohl noch einiges ertragen. Aber immer mit Optimismus.
Sogar halb-leere Gläser!