Intelligenz
Jesus hätte ihn geliebt: Christopher Langan. Er gilt aktuell als der intelligenteste Mensch der Welt. Irgendwo um die 200 soll sein Intelligenzquotient liegen. Aufgefallen ist er schon in der Grundschule, und das, obwohl er sozial benachteiligt war und alles andere als gute Voraussetzungen im Leben hatte. Obwohl hochintelligent, scheint er aber kein netter Mensch zu sein. Er gilt als Rassist und verrennt sich in alle möglichen Verschwörungstheorien. Jesus hätte ihn geliebt. Nicht etwa, weil er es gut gefunden hätte, was Langan alles so anstellt und von sich gibt. Aber Jesus hatte ein Herz für besondere Menschen, besonders, wenn sie sich selbst im Weg standen. Wenn sie ausgegrenzt wurden oder sich selbst ausgegrenzt haben. Menschen, denen ihr ganzes Geld und ihre ganzes Wissen nichts nützte. Menschen, die keine Freunde hatten und am Rande der Gesellschaft lebten. Jesus hat solche Leute geliebt. Weil er ihnen geholfen hat, andere Schwerpunkte im Leben zu setzen. Hat ihnen geholfen, das Leben mit anderen Augen zu sehen. Und vor allem hat sie immer als wertvolle Menschen gesehen. Egal, was sie getan haben und was die Leute von ihnen dachten. Am Ende ist solchen Leute wie dem Aussätzigen, dem Gelähmten oder dem kleinen Zöllner Zachäus. Menschen, die irgendwie nicht dazu gehören, und die Jesus zurückholt in die Gemeinschaft. Jesus hat ein Herz für sie gehabt. Und wahrscheinlich hätte er auch den superintelligenten Langan in den Arm genommen und ihm gezeigt, worauf es wirklich im Leben ankommt.