In den evangelischen Kirchen denken die Menschen heute an die Gemeindeglieder, die im letzten Jahr
gestorben sind. Die Angehörigen kommen heute in den Gottesdienst, wo die Namen der Verstorbenen
verlesen werden. Es ist eine traurige Stimmung. In etwa so, wie die Band Glashaus in ihrem Lied „Haltet die
Welt an“ singt:
Einspieler: Glashaus – Haltet die Welt an (1´51-2´13)
Es ist nicht zu beschreiben, wie kalt und leer es ist
Ich versuche nicht zu zeigen, wie sehr ich dich vermiss
Meine Freunde tun ihr Bestes, aber das Beste ist nicht gut genug
Für das, was du mir warst, hat diese Welt kein Substitut
Der Tod eines Menschen hinterlässt immer eine Lücke im Leben der Zurückgebliebenen. Die Jünger habe
das auch so erlebt. Für sie war Jesus ein ganz wichtiger und besonderer Mensch. Schon als er seinen Tod
ankündigt sind sie fassungslos. Und als er dann tot ist, fühlen sie sich total allein:
Einspieler: Glashaus – Haltet die Welt an (1´17-1´29)
Bei Gott: es fehlt ein Stück
Haltet die Welt an
Es fehlt ein Stück
Sie soll stehen
(Und die Welt dreht sich weiter
Und dass sie sich weiterdreht
Ist für mich nicht zu begreifen
Merkt sie nicht, dass einer fehlt?)
Haltet die Welt an! Das ist wahrscheinlich der Wunsch vieler, die einen lieben und wichtigen Menschen
verloren haben. Aber natürlich geht das nicht. Die Welt dreht sich weiter und man muss lernen mit der
Lücke zu leben. Vielleicht kann dabei ein Trost sein, was der Apostel Paulus sinngemäß mal so geschrieben
hat: Wir alle müssen sterben. Aber wie Jesus werden wir alle auch wieder auferstehen.