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Emma und Jenny: der selbstgenähte Pulli

Emma und ihre Patentante wollen zum Stoffgeschäft. Jenny näht gern für Emma und hat ihr schon viele Kleider und Pullis genäht.

Jenny merkt, dass etwas nicht stimmt: „Du, ich habe das Gefühl, irgendwas ist mit dir. Magst du drüber reden?“

Emma nickt: „in der Schule sind zwei neue Mädchen und die haben immer Markenklamotten an. Die haben gesagt, dass ich ja nur diese genähten Hippiekleider anhabe, weil wir kein Geld hätten und lachen über mich, vor allen anderen. Aber das stimmt ja nicht, und ich mag deine Sachen so gern.“

Jenny geht in die Knie, damit sie Emma direkt in die Augen schauen kann: „Weißt du Emma, im Grunde ist nur wichtig, dass du deine Kleidung magst und gerne trägst. Du zeigst mit deinem Kleidungsstil wer du bist, und ja, vielleicht auch was du denkst, was dir wichtig ist“. Emma nickt: „Ja total, das stimmt, aber ich möchte auch dazu gehören.“

Das kann Jenny gut verstehen: „Richtig Emma, und deswegen hast du ja gute Freunde wie zb Sophia und Jonas, die dich mögen, weil du eine tolle Freundin bist. Und diese zwei neuen Mädchen kennen dich ja noch gar nicht.“

Und wenn Emma Sophias und Jonas Name hört, wird ihr ganz warm im Bauch, denn die sind schon ganz lange und immer ihre Freunde, egal was sie trägt.

Wie ist das bei euch? Musstet ihr euch schon mal rechtfertigen, weil ihr etwas getragen habt, das andere nicht tragen?