Die Macht der Wörter
Nach einem leckeren Essen beim Asiaten, verteilt die Gastwirtin ein paar Glückskekse. In meinem versteckt sich ein Spruch des chinesischen Philosoph Konfuzius: „Wer die Macht der Wörter nicht kennt, kann auch die Menschen nicht kennen.“ Wie passend, denke ich. Gerade für mich, arbeite ich doch tagtäglich mit Sprache.
Fest steht, ohne Wörter wäre Kommunikation um ein Vielfaches komplizierter, denn Körpersprache allein reicht nicht aus. Wörter sind mächtig, denn sie haben einen Inhalt. Sie können uns gut tun, wenn sie Zuspruch und freundliche Botschaften enthalten. Sie können inspirieren, trösten, uns zum Lachen bringen, unser Herz erfüllen und anderen Menschen näher bringen. Aber: Sie können auch das Gegenteil tun: Sie können verletzen, manipulieren, Streit entfachen und negative Reaktionen fördern. Ihre Kraft ist groß.
Nach über 2000 Jahren spielen die Worte eines besonderen Menschen bis heute eine wichtige Rolle – die von Jesus Christus. Schon zu seinen Lebzeiten hat er damit Menschen begeistert oder gespalten, zum Glauben motiviert oder sich Feinde gemacht, Kranke geheilt oder Tote auferweckt. Seine Worte waren Gottesworte. Ihre Macht war grenzenlos und ihre Botschaft eindeutig. Im Johannesevangelium sagt Jesus:
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden (Joh 15,7 ZÜR).
In Jesus Christus spricht Gott zu uns bis heute. Wir brauchen nur hinzuhören.