Beiträge

Weltgebetstag

Ob evangelisch oder katholisch – egal, zu welcher christlichen Kirche man gehört – heute
wird gemeinsam gefeiert. Denn eine der größten ökumenischen Basisbewegungen findet
auch bei uns statt: In vielen saarländischen Kirchen wird heute der Weltgebetstag gefeiert –
genauso wie im Rest von Deutschland und in über 120 weiteren Ländern unserer Erde.

In jedem Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land diesen Weltgebetstag vor und laden
Frauen – und auch Männer- zum Mitfeiern ein. Immer am 1. Freitag im März. In diesem Jahr
ist Slowenien das Land, in dem der Weltgebetstag vorbereitet wurde und um das es dabei
geht. An verschiedenen Beispielen wird das unterschiedliche Schicksal von Sloweninnen
aufgezeigt. Ihre Freuden, ihre Sorgen, ihre Frömmigkeit und Traditionen, die beschwingten
Lieder – all das bringen Frauen aus Slowenien in diesem Jahr ein. Ihre Anliegen tragen sie so
vor Gott und teilen diese zugleich mit einer weltweiten Gemeinschaft.
Weltgebetstag – das heißt eben: sich mitteilen, anderen davon erzählen, was das Leben
ausmacht, aber auch von Missständen und Unrecht berichten, die den Alltag prägen. Der

Weltgebetstag steht für das Vertrauen in Menschen an so vielen Orten dieser Erde, die sich
für die Freuden und Sorgen anderer interessieren und daran Anteil nehmen möchten. Auch
die Kollekten der heutigen Weltgebetstags-Gottesdienste kommen verschiedenen Projekten
zugute, die die Situation von Frauen und Kinder weltweit verbessern helfen.

So zeigt der Weltgebetstag seit Jahrzehnten beeindruckend, was alles gelingt, wenn
Menschen aus verschiedenen christlichen Kirchen und Konfessionen zusammenarbeiten und
nicht achtlos am Leid anderer vorbeigehen, sondern solidarisch mit Gebet und mit konkreten
Projekten helfen.