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Weihnachtspost

Puhh… noch 4 Tage bis Weihnachten! Haben Sie denn schon alle Weihnachtsgrüße verschickt? Ich
erinnere mich noch gut daran, dass meine Eltern rund um das Weihnachtsfest etliche Unicef Karten mit
der Hand geschrieben haben. Für Verwandte und Freunde. Vor allem die, die man eben nicht so oft
gesehen hat Auf den Karten stand aber nicht nur „Frohe Weihnachten und alles Gute“. Nein, meistens
wurden auch noch Neuigkeiten ausgetauscht, weil man sich ja schon so lange nicht mehr gesehen hatte.

Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nie eine Weihnachtskarte geschrieben. Ich bin da offenbar absolut ein
Kind des Internetzeitalters. Da kann ich meine Weihnachtsgrüße direkt von unterm Tannenbaum in
Sekundenschnelle in die ganze Welt hinaus schicken. Ein schönes Bild – schnell noch einen
weihnachtlichen Rahmen drüber, und schon kann ich all meinen Facebook-Kontakten ein frohes und
gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Und das alles mit bloß einem Klick. Ich finde das total praktisch.
Denn es spart mir einiges an Zeit im vorweihnachtlichen Stress.

Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Denn ich weiß: Letztlich sind es die direkten Begegnungen, die uns
wirklich miteinander verbinden und die echte Emotionen in uns hervorrufen. Ich bin mir sicher: Hätten
die Hirten bei Facebook angezeigt bekommen, dass Jesus geboren ist– dann hätten sie sich vielleicht gar
nicht auf den Weg zum Stall gemacht. Einen Text auf Facebook unter vielen anderen – den kann man
leicht übersehen. Die singenden Engel aber haben die Hirten ihr Leben lang nicht mehr vergessen.