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Weltnudeltag

Es gibt sie lang und dünn. Aber auch kurz und breit. Manche haben in der Mitte ein Loch und manche
sehen aus wie Schleifen, Sterne oder Schmetterlinge. Wissen Sie, was ich meine? Klar, ich rede von
Nudeln. Passend zum heutigen Weltnudeltag.
Obwohl das Angebot von denen so groß ist, hat jeder seine ganz eigene Lieblingsnudel. Und dann gibt es
auch eine Nudelform, die man nicht so gerne mag. Ich zum Beispiel liebe Farfalle, Makkaroni dagegen
brauche ich nicht unbedingt.

Jedesmal, wenn ich im Supermarkt vorm Nudelregal stehe, denke ich: Zum Glück gibt’s es so eine große
Vielfalt an verschiedenen Nudeln. Ich kann mir genau die aussuchen, die ich mag und die anderen im
Regal liegen lassen. Die nimmt sich dann ein anderer. Wäre ja nicht auszudenken, wenn alle Nudeln
gleich wären!!

Vielfalt ist ein Vorteil. Nicht nur im Nudelregal. Auch bei uns Menschen ist es gut, dass wir nicht alle
gleich sind. Jeder ist einzigartig und wunderbar. So, wie es in einem Psalm heißt: „Herr, ich danke dir
dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen
hast!“ (Psalm 139,14 – Hoffnung für Alle)

Deshalb muss ich nicht jeden gleich mögen. Es gibt immer Menschen, mit denen ich besser kann und mit
anderen eben nicht. Aber: Wunderbar gemacht sind sie wir eben alle. Um im Bild von den Nudeln zu
bleiben heißt das: Es kann nicht sein, dass ich meine ungeliebte Nudelsorte aus dem Supermarkt
verbannen lasse, nur weil ich sie nicht mag. Denn vielleicht ist sie die Lieblingsnudel eines anderen.