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Tag der UN

Heute ist der Tag der Vereinten Nationen. Vor genau 73 Jahren ist die Verfassung der UNO in Kraft
getreten. Damals waren es gerade mal 51 Gründungsmitglieder. Mittlerweile setzen sich fast 200
Mitgliedsstaaten für ein friedliches Miteinander ein. Sie mahnen Konflikte und Notstände an und
versuchen sie abzufangen. Die UNO sorgt sich um Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Ihre Ziele sind also vor allem Gerechtigkeit und Frieden für alle Menschen. Und zwar unabhängig davon
wie sie aussehen oder wo sie herkommen. Eigentlich genau das, wofür sich auch Jesus schon eingesetzt
hat. Gerechtigkeit und Frieden werden deshalb auch gerne als Herzstücke christlicher Ethik bezeichnet.
Heißt mit anderen Worten: Wer Christ ist, dem kann es nicht egal sein, wenn zum Beispiel
Menschenrechte verletzt werden.

Im Neuen Testament heißt es: „Die Weisheit, die von Gott kommt, ist auf Frieden bedacht, gütig und
sanft. Zugleich ist sie voll Barmherzigkeit und bringt als Frucht lauter Gutes hervor. Und sie ist
unparteiisch und aufrichtig. Aber die Frucht, die aus der Gerechtigkeit hervorgeht, wird in Frieden gesät.
Sie kommt denen zugute, die Frieden stiften.“

Die UNO steht also für christliche Grundwerte, auch wenn natürlich nicht alle Mitgliedsstaaten christlich
sind. Aber sie fördert ein friedliches und solidarisches Miteinander. Wie Jesus setzt sie sich für Schwache
ein und gibt ihnen eine Stimme. So leistet sie eine wichtige Arbeit für die Weltgemeinschaft.
Und doch kann sie ihre Ziele nur dann erreichen, wenn möglichst viele daran mitarbeiten. Jeder einzelne
ist gefragt, egal welcher Religion oder Weltanschauung er angehört. Gerechtigkeit und Frieden gehen
uns alle an. Deshalb müssen sie auch von uns allen gemeinsam gestaltet werden.