Break on through
Heute möchte ich in Gedanken mit Ihnen einen Abstecher nach Paris machen: auf den berühmten Friedhof Pére Lachaise. Viele berühmte Menschen liegen hier begraben. Einer von ihnen ist der Mann, der heute vor genau 46 Jahren gestorben ist: Jim Morrison. Der charismatische Sänger der Rockgruppe „The Doors“ wurde nur 27 Jahre alt. Unvergessen sind viele seiner Lieder: Riders on the storm, Light my fire und natürlich das hier:
Einspieler:
„Break on through to the other side (3x)“
„Brich durch zur anderen Seite.“ Morrison hat das versucht. Leider auch mit Alkohol, Pillen und anderen Drogen wollte er die Tür zu höheren Bewusstseinssphären durchbrechen. Schon zu Lebzeiten hatte er sich so sein besonderes Image aufgebaut. Nach seinem Tod ist er zur Legende geworden, sein Grab nur kurze Zeit später zu einer Art spiritueller Wallfahrtsstätte.
Einspieler:
„Break on through to the other side (3x)“
Egal, welche Tür durchbrochen werden soll: Jeder kann das laut Morrison nur alleine schaffen. Er hat mal gesagt: „Ich biete Bilder an. Ich beschwöre Erinnerungen an Freiheit. Doch können wir nur Türen öffnen, wir können Leute nicht durchschleifen.“ Das heißt für mich: Wer nicht durch diese oder jene Tür gehen will, der tut das eben nicht. Ich kann jemanden hier und da vielleicht ein wenig anschubsen, aber letztlich ist es die persönliche Entscheidung jedes einzelnen. Ob sie mir gefällt oder nicht.