Emma und Jenny: Morgen ohne Türchen
Heute Morgen ist alles anders, Mama ist auf Dienstreise, der Papa musste auch schon früh zur Arbeit und Emma ist furchtbar müde. Dafür ist aber Jenny da, ihre Patentante. Sie macht mit ihr heute das Morgenprogramm: einen Zopf flechten, frühstücken und sie zur Schule bringen. Das haben sie schon mal so gemacht, und mit Jenny klappt das auch gut, auch wenn sie vieles anders als die Mama macht. Jenny zündet zum Beispiel beim Frühstück eine Kerze an – und das unter der Woche. Als Emma dann endlich so richtig wach ist und sie gemeinsam zur Bushaltestelle gehen, hat sie auch Lust zu erzählen.
„Weißt du Jenny, im Advent, da fällt es mir immer so leicht aufzustehen. Da macht mir das gar nix aus. Aber der ist ja schon vorbei…“ Emma gähnt herzhaft.
„Echt?“, sagt Jenny, „Was ist denn im Advent so anders? Da ist es doch viel dunkler draußen, oft auch tagsüber grau und diesig.“
„Ja,“ sagt Emma, „das stimmt. Aber: da habe ich meinen Adventskalender und freue mich schon abends darauf, morgens wachzuwerden und mein Türchen zu öffnen.“
Da muss Jenny ihr Recht geben, mit so einer Vorfreude auf den Tag fällt das Aufstehen viel leichter. Aber nun ist der Advent vorbei und ihr Adventskalender, der ist ja leer.
Wie ist das bei euch? Was hilft euch, gut in den Tag zu starten?