Rudolf Renner
Wer bin ich?
1961 in Bremen geboren, in Niedersachsen aufgewachsen, in Bielefeld/Bethel, Tübingen und Hamburg Evangelische Theologie studiert, von 1991 bis 2015 als Pfarrer in Sachsen (vor allem Dresden) in verschiedenen Gemeinden und Arbeitsfeldern gearbeitet, seit 2015 im Saarland. Geschieden, zwei erwachsene Söhne.
Was mache ich?
Ich bin 2015 ins Saarland gekommen, weil ich die Arbeit als Landespfarrer für Polizeiseelsorge bei der Saarländischen Polizei übernommen habe. Nach vielen Jahren Erfahrung in der Notfallseelsorge hat mich die Arbeit bei der Polizei aus verschiedenen Gründen sehr gereizt: unter anderem, weil ich da seelsorgerlich sehr gefragt war. Und weil es eine Arbeit außerhalb von kirchlichen Strukturen und Gruppen ist.
Daneben habe ich als Schulpfarrer an einem Saarbrücker Gymnasium gearbeitet. Meine Arbeit bei der Polizei ist 2023 von der Kirche beendet worden. Seitdem arbeite ich noch an einem zweiten Gymnasium als Schulpfarrer und Religionslehrer und gehe im Sommer 2026 in Ruhestand.
Was interessiert mich außerdem?
Politik und gesellschaftliche Strukturen; die weltweite Gemeinschaft und Verantwortung christlicher Kirche (die „Ökumene“).
Verschiedenste Musik von Renaissance über Weltmusik bis zu Jazz und HipHop. Kino und Theater, Fotografieren in einem Saarbrücker Verein für Fotographie, Reisen, Lesen, Radfahren und anderer Sport. Und manches, was ich im Ruhestand neu entdecken möchte.
Was ist mein Lieblingsvers aus der Bibel und warum?
Im Moment „Gott, du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Ps 31,9) Dieser Satz spricht von großer Weite (ich bin sehr gern an der Nordsee und genieße die Weite) und gegen Enge in jeglicher Hinsicht. Ich höre da von Neugier und Aufbruch, aber auch von Unsicherheit und Herausforderung. Beides reizt mich, und außerdem, dass Gott mich in einen solchen Raum stellt und ich nicht allein bin.